• Können die Industrieländer mit REDD++-Maßnahmen die tropischen Regenwälder in Westafrika schützen?

    Author(s):
    Christian Reinboth (see profile)
    Date:
    2014
    Subject(s):
    Environment, Environmentalism, Environmental law, Forests, Africa
    Item Type:
    Report
    Tag(s):
    enviromental ethics, REDD++, climate change, CO2, Rainforests
    Permanent URL:
    http://dx.doi.org/10.17613/6y3f-rf21
    Abstract:
    Die weltweite Entwaldung hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einem zentralen ökologischen Problem – insbesondere wegen ihres Beitrags zum Klimawandel sowie zum Verlust an Biodiversität – entwickelt. So schrumpfte die globale Waldfläche zwischen 1990 und 2005 im Durchschnitt um über 13 Millionen Hektar pro Jahr, wobei vor allem tropische Regenwälder stark betroffen waren. Diese Wälder stellen den artenreichsten Lebensraum des Planeten dar, der rund die Hälfte aller bekannten Spezies beherbergt. Darüber hinaus speichern sie große Mengen CO2, tragen zur Abkühlung weiter Landflächen bei und ernähren mehr als eine Milliarde Menschen weltweit. Ihre Zerstörung führt daher nicht nur zu einem Verlust an Biodiversität sowie zu sozio-ökonomischen Verwerfungen, sie trägt auch ganz wesentlich zum Treibhauseffekt und damit zum Klimawandel bei. Zwischen 12% und 17% der weltweiten anthropogenen Treibhausgas-Emissionen lassen sich auf den Verlust von Wald zurückführen, der damit neben der Energiewirtschaft und noch vor dem Verkehrs- und Transportwesen als zweitwichtigster Klimatreiber gilt.
    Metadata:
    Status:
    Published
    Last Updated:
    3 months ago
    License:
    All Rights Reserved
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