• Rez. zu: David Frankfurter (Hrsg.), Guide to the Study of Ancient Magic (RGRW 189), Leiden 2019

    Author(s):
    Michael Hölscher (see profile)
    Date:
    2020
    Subject(s):
    Magic, History, Ancient
    Item Type:
    Book review
    Tag(s):
    Ancient history, Biblical studies
    Permanent URL:
    http://dx.doi.org/10.17613/tyb8-1e38
    Abstract:
    Aktuelle Lexikonartikel greifen ganz selbstverständlich das Stichwort „Magic, Magician“ (EBR 17 [2019] 437-440) auf und verwenden den Begriff „Magie“ als Kategorie, der sich bestimmte Texte oder rituelle Vollzüge von der Hebräischen Bibel bis zum zeitgenössischen Film zuordnen lassen. Das ist die eine Seite im aktuellen Magie-Diskurs. Auf der anderen steht die radikale Kritik von Bernd-Christian Otto (Magie. Rezeptions- und diskursgeschichtliche Analysen von der Antike bis zur Neuzeit [RVV 57], Berlin 2011), der „den akademischen Zerfall der Kategorie“ (649) Magie postulierte und forderte, „auf einen substanziell gefassten Magiebegriff zu verzichten“ (649), „um adäquatere Analyse- und Beschreibungsmethoden fremdreferentiell-oder selbstreferentiell-magischer Textmuster generieren zu können“ (649). Kurzum: Magie ist für ihn ein Zuschreibungsbegriff, den es in den jeweiligen Diskursen zu untersuchen gilt. Der hier besprochene und von David Frankfurter verantwortete Sammelband spricht aus religionswissenschaftlicher Perspektive in diese Forschungsdebatte hinein.
    Metadata:
    Published as:
    Journal article    
    Status:
    Published
    Last Updated:
    3 years ago
    License:
    All Rights Reserved

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