• Die Bischofssitze Rätiens und Noricums vor ihrem historischen Hintergrund - Bruch und Kontinuität

    Author(s):
    Roland Steinacher (see profile)
    Date:
    2018
    Group(s):
    Archaeology, Roman archaeology, Roman Frontier Studies, Roman Provincial Archaeology
    Subject(s):
    Roman, Roman archaeology, Christianity, Roman Empire, Roman history
    Item Type:
    Book chapter
    Tag(s):
    Roman Catholicism, Roman Culture
    Permanent URL:
    http://dx.doi.org/10.17613/haev-1283
    Abstract:
    Dieser Text soll auf drei Ebenen Fragen an die Quellen tragen. Erstens will ich versuchen, exemplarisch Entwicklungslinien zwischen der antiken Provinzstruktur und dem bairischen Dukat – einer militärisch-politischen Organisation nach spätantikem Muster – bis in karolingische Zeit herauszuarbeiten. Zweitens soll die Frage gestellt werden, wie und welche Diözesanstrukturen wir greifen können, wobei kirchliche und staatliche Institutionen eng verbunden sind. Die Entwicklung der bischöflichen Gewalt soll vom 4. Jahrhundert bis zur Durchsetzung der fränkisch-karolingischen Herrschaft im 8. Jahrhundert (798 Erhebung Salzburgs zum Erz- und Metropolitanbistum) zumindest in Grundzügen besprochen werden, wobei belegbare oder mögliche Episkopate im Mittelpunkt stehen. Drittens schließlich möchte ich beispielhaft die Breonengemeinde des Inn- und Eisacktals, eine hinter den Baiern stehende kleinere ethnische Gemeinschaft, problematisieren, und der Frage nachgehen, ob es zwischen dem 5. und dem 7. Jahrhundert ein breonisches Militärbistum ohne städtischen Sitz eines Bischofs gegeben haben könnte.
    Metadata:
    Published as:
    Book chapter    
    Status:
    Published
    Last Updated:
    4 months ago
    License:
    All Rights Reserved
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