• Privatheitsrechte und politische Öffentlichkeit

    Author(s):
    Titus Stahl (see profile)
    Editor(s):
    Hauke Behrendt, Wulf Loh, Tobias Matzner, Catrin Misselhorn
    Date:
    2019
    Group(s):
    Political Philosophy & Theory
    Subject(s):
    Privacy, Public sphere theory, Democratic theory, Jürgen Habermas, Politics of digital surveillance
    Item Type:
    Book chapter
    Tag(s):
    privacy in public, public sphere, political surveillance
    Permanent URL:
    http://dx.doi.org/10.17613/w668-rs08
    Abstract:
    Der Zusammenhang zwischen dem Recht auf Privatheit und dem Recht auf demokratische Selbstbestimmung wird oft so verstanden, dass Privatheitsrechte lediglich instrumentellen Wert für demokratische Partizipation haben und alleine in der Möglichkeit bestehen, sich von der Teilnahme an der Öffentlichkeit zurückzuziehen. Ich stelle in meinem Beitrag drei Argumente dafür vor, dass ein engerer, interner Zusammenhang zwischen beiden Rechten besteht: Das Recht auf Privatsphäre schützt politische Öffentlichkeiten gegen epistemische Ungleichheit, schützt Gruppen in der Öffentlichkeit vor einem Verlust ihrer deliberativen Autonomie und verhindert die Kolonialisierung deliberativer Öffentlichkeiten durch strategische Handlungsorientierungen. Aus diesen Argumenten ergibt sich ein genuin politisches Argument für das Recht auf Privatheit.
    Metadata:
    Published as:
    Book chapter    
    Status:
    Scheduled
    Last Updated:
    2 months ago
    License:
    All Rights Reserved

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